Naturschutz macht Spaß!

GRETA THUNBERG fände die neue Ellwanger Naturschutzinitiative sicher toll.
Schülerinnen und Schüler
schaffen mit der Initiative »Naturschutz Ellwangen – Mach mit!« neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere.

Wir sind im Garten! Die Sonne ist heute früh zwar ein seltener Gast, aber kalt wird es den fleißigen Hobby-Gärtnern der Schöner-Graben-Schule trotzdem nicht. Jutta Jakob und Margret Schreg vom Ellwanger JuZe, Stadtgärtner Reimund Ortkamp, die SchülerInnen der Klasse 8 der Schule und ihre Lehrerin Karin Mittnacht haben heute einiges vor.
Eine Holunderhecke soll entlang des Schulwegs gepflanzt werden. Nicht das erste Projekt der Schule, um ein Zeichen für den Naturschutz zu setzen.  »Die Schöner-Graben-Schule ist seit Beginn dabei. Gemeinsam haben wir schon Frühblüher gesteckt, die Starenkästen am Schönen Graben gepflegt, einen Staudengarten angelegt und Nistkästen gebaut«, listen die beiden Initiatorinnen Schreg und Jakob auf. Jetzt heißt es aber Spaten, Eimer, Schaufel, Gießkannen und Schubkarren raus und ran an die Arbeit. Stadtgärtner Reimund Ortkamp unterstützt wie bei vielen Projekten der Naturschutzinitiative die gärtnernden SchülerInnen, berät und packt fleißig mit an, die Holunderpflanzen richtig in die Erde zu bringen. Die Mädels und Jungs haben sichtlich Spaß an ihrer Arbeit.

»WIR WOLLEN KINDER
UND JUGENDLICHE
FÜR DEN NATURSCHUTZ
BEGEISTERN.«
MARGRET SCHREG, JUZE ELLWANGEN

LECKEREIEN FÜR INSEKTEN UND MENSCHEN
Nach kurzer Pause geht es weiter, noch vier Löcher, dann ist es geschafft. Die Schülerinnen Anna Junker und Hanna Schlosser kümmern sich derweil um den Staudengarten, dessen Blühpflanzen
extra als Insektennahrung ausgesucht wurden. In den Beeten blühen wilde Tulpen und zartblaue Vergissmeinnicht, der Waldsteinie zeigt auch erste zarte weiße Blüten, Bienen und erste Schmetterlinge schwirren und summen – so soll Frühling in der Natur sein.
Stolz ist die Schöner-Graben-Schule auf ihren neuen Garten, viel schöner ist das Gelände geworden, seit es ihn gibt. »Genau das wollen wir mit unserer Initiative erreichen – die Kinder und Jugendlichen für den Naturschutz begeistern, ihnen ein Stück Natur  schenken«, freut sich Margret Schreg. »Es ist richtig toll zu sehen, was an den Schulen passiert, wenn Lehrer und Schüler gemeinsam aktiv werden.
Wenn wir es schaffen, den Kindern zu vermitteln, wieviel Freude Natur und Naturschutz machen, sind wir auf dem richtigen Weg!« Die zufriedenen Gesichter der Schülerinnen und Schüler während der Projekte geben ihnen recht. Welch ein Glück, zuzusehen, wie eine Pflanze wächst und gedeiht, die man mit eigenen Händen gesät, gezogen und gepflanzt hat. »Etwas Sinnerfülltes zu tun, und das auch noch mit Spaß, macht die Kinder richtig glücklich«, bestätigt Jutta Jakob.

AKTIVER NATURSCHUTZ – RUND UMS JAHR
Die beiden Sozialpädagoginnen haben gemeinsam mit Baubetriebshofleiter Alexander Renschler »Naturschutz Ellwangen – Mach Mit!« gegründet. Sein Team ist unterstützend mit Tatkraft, Wissen und Material dabei. Die pädagogische Arbeit und Organisation übernimmt das Team vom JuZe. Aktiv in Sachen Naturschutz sind sie alle schon lange. »Die Idee ist aus den Umweltschutzwochen im Herbst entstanden, wenn die Biotope um die Weiherwiesen gepflegt werden und Müll gesammelt
wird – das ist eine richtig gute Sache. Wir wollten aber den Naturschutz nachhaltig und ganzjährig zum Thema machen«, erklärt Renschler.
Jutta Jakob und Margret Schreg haben daraus ein Konzept erarbeitet, wie man etwas für die Natur tun kann und die Kinder Freude daran haben. »Unsere Idee ist, dass die Kinder aktiv dabei sind. Sie sollen mithelfen, lernen, beobachten und so quasi nebenbei etwas für die Artenvielfalt tun«, erläutert Jakob.
Die Stadt unterstützt finanziell – mit im Boot sind aber auch der NABU, Stadtförster Michael Oblinger, Baumwart Felix Rettenmaier und viele weitere freiwillige Helfer. »Wir waren in den letzten Monaten schon richtig erfolgreich«, berichtet Margret Schreg stolz und zählt auf: »Die SchülerInnen haben im letzten Herbst über 7.000 Frühblüherzwiebeln an Schulwegen gesteckt, Hecken und Bäume gepflanzt, Hochbeete und Staudengärten angelegt, und Informationstafeln aufgestellt.«

EIN KÜRBIS NAMENS HANK
Ein Projekt zur Innenstadtbegrünung hat die Klasse 7a der Mittelhofschule mit ihrer Lehrerin Tanja Salenbauch gestartet. Die 12- bis 13-Jährigen haben seit dem Frühjahr in der LEA-Lehrwerkstatt und im JuZe Pflanzkästen aus Holz gezimmert und die Pfl anzen dafür selbst mit viel Liebe aus Samen großgezogen. Manche Pflanzen haben sogar Namen bekommen: »Einer der Kürbisse heißt Hank«, lacht Lehrerin Salenbauch. »Es ist richtig super zuzusehen, wie die kleinen Pflanzen wachsen«, freut
sich Tim. Seine Klassenkameradin Verena fi ndet es spannend, wie sehr sich die Pflänzchen verändert haben, wenn man nach dem Wochenende wieder in die Schule kommt. »Gerade die Metamorphose der Pflanzen war faszinierend für die Kinder«, bestätigt Tanja Salenbauch. »Sie sind alle aufgeblüht in dem Projekt. Aktiv zu sein macht einfach mehr Spaß als passives Zuhören.« »Genau, Schule ist so viel besser«, lacht Niko. Die neun Pflanzkästen stehen jetzt überall in der Innenstadt.Das ist aber noch lange nicht alles, denn »die Innenstadt soll noch viel grüner werden«, betont Jutta Jakob. Die Klasse 7a der Mittelhofschule hat die Initiative auf jeden Fall schon angesteckt.

GRÜNE SCHULEN
»Naturschutz Ellwangen – Mach mit!« will den SchülerInnen die Natur nahebringen – im wahrsten Sinne des Wortes. Frühblüher, Stauden und Hecken sollen nicht irgendwo blühen, sondern rund um die
Schule oder entlang des Schulwegs. »Die Nähe zu den Schulen ist wichtiger Teil unseres Konzepts«, erläutert Schreg. »Die Kinder und Jugendlichen bekommen so einen direkten Bezug zur Natur.
Wenn im selbst gepflanzten Schulgarten alles summt und brummt, sie selbst für die Nahrung der Insekten gesorgt haben, sind sie richtig glücklich.« Die Initiative pflanzt vor allem Nutzpflanzen wie Obst-
und Nussbäume oder Beerensträucher. Denn diese liefern nicht nur Nahrung für alle, sie veranschaulichen auch den Kreislauf der Natur – das Zusammenspiel von Mensch und Natur.

KAMPF DEM MÜLL
Wenige Wochen nach der Heckenaktion heißt es »Kampf dem wilden Müll«. Die Klasse 8 der Mittelhofschule zieht mit Lehrerin Margret Schwarz und Susi Geißler vom Baubetriebshof los, um im Neunheimer Industriegebiet Müll zu sammeln. »Es ist Wahnsinn, was gerade montags hier an Müll herumliegt«, sagt Geißler und freut sich über die Unterstützung. Maelle, Victoria und Jule ziehen mit Handschuhen, Pickern und Müllsäcken los und werden schnell fündig. »Unglaublich, was die Leute alles wegwerfen. Allein die ganzen Zigarettenstummel«, stellen sie fest. Susi Geißler kann nur nicken. Welche
immensen Mengen Müll sie und ihr Team aus der Natur fischen ist erschreckend. »Wir können immer Hilfe gebrauchen«, bestätigt Susi Geißler. Ob beim Müllsammeln oder Eicheln klauben auf den Spielplätzen – Arbeit in Sachen Naturschutz gibt es in Ellwangen genug.

NUR EIN ANFANG
Die Aktionen der Ellwanger Schulen sollen aber nur der Anfang sein. »Naturschutz Ellwangen« will alle EllwangerInnen anstecken, sorgsam mit der Natur umzugehen. Jeder kann mitmachen: Ob wilde
Ecken im Garten als Lebensraum für Insekten und Kleinstlebewesen oder die Aussaat von Wildblumen als Schmetterlings- und Bienenfreude.
Kleine Beiträge für die Natur, aber ein erster Schritt. Mit der Zeit werden immer mehr Blumen, Sträucher und Bäume gepflanzt. JuZe und Baubetriebshof haben zudem ausgemacht, Blühwiesen
seltener zu mähen. Das freut Insekten und Vögel gleichermaßen. Langfristig kommt so nicht nur mehr Natur an die Schulen, sondern auch in die Stadt. Bienensummen und Vogelgezwitscher inklusive.

Text: Astrid Koke – Fotos: Christian Frumolt © Christian Frumolt

ANSPRECHPARTNER
Jugend- und Kulturzentrum Ellwangen
Jutta Jakob und Margret Schreg
juze@ellwangen.de
Baubetriebshof der Stadt Ellwangen
Alexander Renschler
alexander.renschler@ellwangen.de

WEITERE INFOS UNTER
WWW.JUZE-ELLWANGEN.DE
IM RATHAUS UND
IM JUZE LIEGT EINE
BROSCHÜRE AUS:
Die Broschüre zur Naturschutzinitiative Ellwangen zum Download

Wer kommt mit nach draußen?

SEIT FÜNF JAHREN finden die Naturentdecker des JuZe in ihren Streifzügen rund um Ellwangen die schönsten Plätze im Grünen. Gemeisam mit Fotograf Christian Frumolt habe ich mit ihnen
einen Tag am See verbracht.

Erschienen im Stadtmagazin Ellwangen 2018

Ein echter Naturentdecker braucht die richtige Ausrüstung«, lerne ich von meinem Sohn. Sehr viel Ausrüstung wie es scheint. Es ist Freitag 14.30 Uhr, Leander rennt durchs Haus, sammelt und packt. Handschuhe, Lupe, Fernglas, Notizbuch, Stift, Schnur, Marmeladenglas und Stoffbeutel. »Mama wo sind meine Gummistiefel?«, tönt es aus dem Keller. »Und Papas Werkzeugkasten?« Die Wathose muss mit, man weiß ja nie, wie
der Wasserstand am See ist, und der Kescher. Die armen Fische…
Endlich kommen wir am JuZe an. Der weiße JuZe-Bus, die Naturentdeckerkollegen und die Betreuer Margret (Schreg) und Max (Maximilian Andre) warten schon. Heute geht es zum Glassägweiher. Gut, dass wir Kescher und Gummistiefel dabei haben. Ein Bollerwagen voll mit Schaufeln, Wasseruntersuchungseimern und natürlich Fressalien fürs Picknick wandert auch noch in den Kofferraum. Dann geht es endlich los.

Still liegt der Glassägweiher im warmen Sonnenlicht. Mit der Ruhe ist es erst mal vorbei als der Trupp mit Bollerwagen & Co. in Richtung See zieht. Mit Sack und Pack geht es auf dem Trampelpfad über den Damm und weiter rund um den See, um ein geeignetes Fleckchen für die ausführliche Erkundung des Wassers und seiner Bewohner zu finden.

»Eigentlich ist der Pfad auf der Nordseite des Sees ja ein bisschen zu schmal für den Bollerwagen, aber hier kommen wir besser ans Wasser«, schreibt Naturentdecker Leander in sein Notizbuch. »Im Uferbereich gibt es massenhaft Kaulquappen. Die  schauen wir uns jetzt mal näher an«, notiert  er noch, bevor er, Berenike, Raphael und Valentin den Quappen etwas zu Leibe rücken wollen. »Wir holen sie aber nicht raus aus dem Wasser. Die stehen nämlich unter Naturschutz«, erklärt Leander fachkundig – drei Jahre Naturentdecker lehren so einiges, vor allem achtsam mit der Natur umzugehen. »Deshalb schauen wir uns die Kaulquappen nur im Wasser an, da geschieht ihnen nichts.«

Margret Schreg und die Truppe der »kleinen« Naturentdecker hat es sich unterdessen ein Stückchen weiter an der Uferböschung bequem gemacht. Sie haben etwas Wasser aus dem See geholt und schauen sich die Mikrobewohner darin genauer an.

Leander und seine Truppe haben mittlerweile die Kaulquappen wieder in Ruhe schwimmen lassen und sitzen am Ufer und schnitzen. »Ich bastle mir einen Speer zum Fischejagen«, meint Valentin. Er hat die Tierschutzidee der Naturentdecker  wohl noch nicht so ganz verinnerlicht.
»Das hier wird ein Angelhaken«, erläutert sein Bruder, auch nicht viel fischfreundlicher.

Magret Schreg lacht. »Wir achten darauf, dass kein Tier und keine Pflanze Schaden nimmt. Bei uns lernen die Kinder spielerisch den sorgsamen Umgang mit der Natur.« Dazu gehört auch, dass nach einem Ausflug immer gründlich  aufgeräumt wird. »Eigentlich sind die meisten Kinder bei uns es ohnehin gewöhnt, viel in der Natur zu unternehmen  und Rücksicht zu nehmen. Wir wollen aber insbesondere die Kinder erreichen, bei denen das Spielen draußen nicht zum Alltag gehört.« Das sei leider gar nicht so einfach. Dabei ist es so wichtig für Kinder die Freiheit draußen zu erleben.

»Wir sind zu jeder Jahreszeit in der Natur, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung«, lacht Max Andre. »Es  ist einfach schön, die Kinder zu beobachten, wenn sie anfangen, sich intensiv mit den Schätzen in der Natur zu beschäftigen.« Oft ist dabei der Weg das Ziel. Denn egal wie sehr man eine Route plant, unterwegs gibt es so viel Spannendes am Wegesrand – man muss nur die Augen aufmachen – dass die Truppe einfach unterwegs ihr Lager aufschlägt oder spontan die Route ändert.

»Das letzte Mal am Fischbachsee sind wir einem kleinen Bachlauf gefolgt und haben dann eine Quelle im Wald gefunden«, berichtet Max von einem solchen Umweg mit kleinem Wunder.»Iihh, schau mal, sind das Prozessionsspinner???«, ruft Raphael aufgeregt und zeigt auf einen Busch voll mit weißem Gespinst. »Nein, die haben so stachelige Antennen oben und sind  größer«, weiß Leander noch von einer unheimlichen Begegnung im letzten Jahr. Passiert ist zum Glück nichts. »Das  Schlimmste war, als letztes Jahr unser Freund im Wald von einem Schwarm Wildbienen ganz zerstochen wurde, da haben wir uns alle mordsmäßig  erschreckt«, erzählt er. Zum Glück ging es dem Ärmsten schnell wieder besser. »Das ist glücklicherweise die absolute Ausnahme gewesen. Meist sind das größte Missgeschick nur nasse Füße. Aber dafür haben wir ja immer Ersatzsocken dabei«, lächelt Margret Schreg.

Das Naturentdeckergrüppchen um Leander hat am Ostufer des Sees eine tolle Obstbaumwiese gefunden und  unternimmt mit großer Begeisterung, aber recht mäßigem Erfolg, Kletterversuche. »Schau mal die vielen Pusteblumen«, juchzt Berenike und bläst voller Begeisterung die kleinen Flieger in die Luft. Schnell ist eine  wilde Pusteblumenschlacht entfacht, bis uns Großen die Augen jucken.

»Mama, ich habe einen Bärenhunger«, stellt Valentin jetzt fest. Frische Luft macht hungrig. Zum Glück ist der Picknickwagen nicht weit. Auf Decken unter freiem Himmel schmecken frisches Brot, selbstgemachter Kräuterkäse, Karotten, Tomaten und Äpfel einfach am besten. »Herrlich so ein Picknick«, strahlen alle um die Wette. »Am liebsten essen die Kinder eigentlich Butterbrote. Heiß begehrt sind auch unsere Lagerfeuerpfannkuchen. Wir rösten auch Stockbrot und Spiegeleier und natürlich Würstchen über dem Feuer. Die Kinder lieben das«, berichtet Max von den Kochabenteuern der Runde. Zur Holunderzeit plant Margret Schreg  auch Termine zum Limonadenmachen. »Marmelade kochen wir auch aus selbst gepflückten Früchten. Die schmeckt einfach am besten«, weiß sie. Vielleicht sollten die Naturentdecker als nächstes ein Kochbuch machen. Das geht bestimmt wie geschnitten Brot mit frisch gesammelten Kräutern.

Gut gestärkt werden die letzten Kräfte für eine wilde Jagd über die Wiesen am Seeufer mobilisiert. »Wow, hier unten sind ja noch mehr Kaulquappen, alles schwarz, es wimmelt nur so«, Raphael ist begeistert.
»Da – ein Riesenfisch – schnell, ich brauch den Kescher«, schreit Valentin aufgeregt. Der Fisch hat sich unterdessen bei dem  Krach schnell von dannen gemacht. Aber versuchen kann man es ja mal. Berenike hat ein Stückchen weiter Biberspuren am Ufer gefunden. Leander zeichnet sie in sein Notizbuch. Kleine Watschelfüße mit Krallen dran auf dem Sandboden und drum herum überall angenagte Bäume. »Ich mag Biber«, erklärt Valentin, »die haben so schön orange Zähne. Wenn ich zu Hause bin, male ich mal einen.« – »Ich helf´ Dir«, offeriert der große Bruder generös.

Schnell wie im Flug sind die drei Stunden am Weiher vergangen. Die Kinderaugen strahlen vor lauter Eindrücken. Was hat Euch denn am besten gefallen, wollen wir Großen wissen? »Die Kaulquappen« – »Die Biberspuren« – »Die tollen Pusteblumen« – »Alles!«. Und wer kommt das nächste Mal mit nach draußen? »Ich« – rufen fünfzehn
glückliche Kinder gleichzeitig.

FOTOS CHRISTIAN FRUMOLT.
ILLUSTRATIONEN VALENTIN UND LEANDER KOKE